Wie man mit Nachhaltigkeit Geld verdienen kann

Wie man mit Nachhaltigkeit Geld verdienen kann 565 464 Kim-Louisa

Um das eigene Kapital zu vermehren oder für das Alter rechtzeitig vorzusorgen, werden sinnvolle Investitionen immer populärer und relevanter. Auch wir glauben, dass man sich frühzeitig und ausführlich damit auseinandersetzen sollte, wie das eigene Geld gewinnbringend angelegt wird. Für uns gilt das umso mehr, wenn man damit auch noch die richtigen Zwecke unterstützt! Deswegen sollte man am besten nachhaltig investieren: So werden gleichzeitig soziale und ökologische Projekte gefördert. Das eigene Investment ist dabei wirkungsorientiert und kann gezielt Gesellschafts- sowie Umweltprobleme lösen. Eine zukunftsträchtige Rendite kommt dabei dennoch nicht zu kurz.

Das lohnt sich also nicht nur finanziell für dich, sondern auch für unseren Planeten.


Warum überhaupt investieren?

(Allein hierzu könnte man mehrere Seiten verfassen. Wir versuchen uns aber kurz zu halten und dir nur einen kleinen rundum-Blick zu geben.)

Früher hat man Geld auf dem Konto geparkt und es so durch klassische Zinsen vermehrt. Unsere Großeltern haben den einen oder anderen Schein wahrscheinlich auch noch unter der Matratze versteckt, um Rücklagen zu bilden 😉 Doch gute Zinsen bei der Bank gibt es schon lange nicht mehr und unser Geld ist unter der Matratze wahrscheinlich auch nicht am besten aufgehoben. Und dann gibt’s da noch die Inflation…
Es braucht also Alternativen, um das eigene Kapital zu vermehren und für das Alter vorzusorgen.

Zum Beispiel mit den richtigen Investments: Du kannst dein Geld vermehren und im besten Fall dabei sogar nebenbei etwas Gutes tun. Einnahmen erzielst du dabei durch die Rendite. Die Rendite ist der Ertrag deiner Investition und quasi der Gewinn, den du durch Einsatz deiner Geldanlage erhältst. Du investierst also in ein gewisses Projekt und bekommst nicht nur den Wert deines Geldes, sondern on top noch besagte Rendite. Doch natürlich bringen Investitionen immer auch ein gewisses Risiko mit sich – das muss an dieser Stelle auch erwähnt werden. Wer Geld anlegt, kann auch Geld verlieren. Das solltest du immer bedenken. Wenn du kein Risiko eingehen willst, wirst du aber auch geringere Aussichten auf hohe Renditen haben…
Ein gesundes Maß an Vorsicht ist dennoch wichtig und sollte dich beim Investieren immer begleiten: Informiere dich ausreichend, lege dein Geld Schritt für Schritt an, nutze nur Kapital, welches du übrig hast und auf welches du erstmal verzichten kannst und habe Geduld – für einen stetigen Fluss muss dein Geld arbeiten und sich regelmäßig vermehren können.


Und was ist dabei genau das nachhaltige Investieren?

Die offizielle Definition nach dem FNG (Forum für nachhaltige Geldanlagen) lautet: „Nachhaltige Geldanlagen ergänzen die klassischen Kriterien der Rentabilität, Liquidität und Sicherheit um ökologische, soziale und ethische Bewertungspunkte.“
Anleger*innen achten nicht mehr nur auf Rendite und Sicherheiten, sondern auch auf ökologische und soziale Aspekte. In den letzten Jahren stieg der Anteil der getätigten nachhaltigen Investments deutlich an:

Es kann sich also lohnen – auch für dich!
Es gibt zwar leider immer noch den großen Mythos, dass Nachhaltigkeit Geld kostet und nachhaltiges Investieren gleich weniger Zinsen und höheres Risiko bedeutet. Aber viele wissenschaftliche Studien beweisen, dass genau das Gegenteil der Fall ist: Wenn man nachhaltig investiert, bekommt man die gleiche – bzw. in vielen Fällen sogar eine bessere – Financial Performance und hat sogar ein geringeres Risiko.


Wie gehe ich bei nachhaltigen Finanzanlagen vor?

Es gibt zum Beispiel den Ansatz „Best in Class“:
Bei diesem Vorgehen geht man davon aus, dass jede Branche ihre Daseinsberechtigung hat. 
Du betrachtest also erstmal alle Projekte und Firmen aus allen Branchen. Dann wählst du die Branche aus, bei der du davon ausgehst, dass sie Gewinne erzielen wird. Und innerhalb dieser Branche dann das Unternehmen, welches die beste Nachhaltigkeitsperformance hat. Das kann zum Beispiel auch ein Unternehmen aus der Chemiebranche sein, welches dadurch zwar eigentlich umweltschädlich ist, aber innerhalb dieser Branche höhere Nachhaltigkeitsstandards als andere Unternehmen hat und dafür mit einer Investition „belohnt“ werden soll. Es ist also „Best in Class“. 
Daraus resultiert, dass andere Unternehmen in dieser Branche nachziehen, um die gleiche Nachhaltigkeitsperformance zu erreichen.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich erstmal an Ausschlusskriterien zu halten, um das Unternehmen oder Projekt zu finden, in welches man investieren möchte:
Du schließt also bestimmte Branchen aus – wie z.B. Rüstung, Alkohol oder Kohle, da diese nicht nachhaltig sind und somit nicht durch Investments unterstützt werden sollen.

Grundsätzlich gilt:
Hinterfrage, was als nachhaltig deklariert wird und wie diese Nachhaltigkeit konkret gemessen wird. Hierbei wird häufig von den ”ESG-Kriterien” gesprochen, die in den Kennzahlen oder Beschreibungen ausgewiesen werden.
Eine kurze Erläuterung: ESG steht für Environmental (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung). Neben Schutz von Umwelt und Klima steht dabei eine Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten genauso im Fokus wie Unternehmenskultur und Transparenz.


Was ist Impact Investing?

Deine Investitionsentscheidung kann beim nachhaltigen Investieren also anhand der ESG-Kriterien getroffen werden. Berücksichtigt werden dann die Faktoren der Umwelt, der Unternehmensführung und soziale Aspekte.
Beim Impact Investment werden diese Kriterien noch erweitert. Hier ist das Ziel, ein wirkungsorientiertes Investment zu tätigen. Das bedeutet, dass mit der Geldanlage neben der finanziellen Rendite außerdem ein positiver, sozialer und/oder ökologischer Impact erzielt wird. Mit gezielten Investments sollen so Gesellschafts- und Umweltprobleme gelöst werden. Denn wenn mehr Geld für einen guten Zweck zur Verfügung steht, kann die positive Wirkung vergrößert werden und dieses Geld steht gleichzeitig nicht mehr den Firmen zur Verfügung, die es für negative Auswirkungen nutzen würden.
Genau das tut zum Beispiel unser Projekt „enyway impact“. Mit der Unterstützung der nachhaltigen Forstwirtschaft auf Borneo binden wir CO2, schützen den Regenwald und unterstützen die Bevölkerung vor Ort mit sozialen Projekten.


Ist Crowdinvesting die passende Geldanlage für mich?

Wenn du Wert auf volle Transparenz legst und mitverfolgen möchtest, welche Auswirkungen dein eingesetztes Investment hat, dann auf jeden Fall! Crowdinvestings sind die transparenteste Variante, um Geld anzulegen. Im Gegensatz zu alternativen Kapitalanlagen hast du den Mehrwert, dass du ganz genau weißt, was mit deinem Kapital passiert. Denn anders als bei Aktien oder Fonds investierst du in ein konkretes Projekt und kannst zum Beispiel die gepflanzten Bäume sehen, die du mitfinanziert hast. Du hast die Möglichkeit dich genau über alles zu informieren, mit dem verantwortlichen Unternehmen in Kontakt zu treten und könntest das Projekt sogar vor Ort besichtigen. Neben der Rendite, die du zum Ende der Laufzeit erhältst, leistest du damit außerdem einen aktiven Beitrag zur Lösung von Umwelt- und Gesellschaftsproblemen.


Kommen wir zum Ende: Warum also nachhaltig investieren?

Ganz einfach: Um mehr Unternehmen zur Nachhaltigkeit zu „zwingen“. Indem du die Unternehmen, die hohe nachhaltige Standards haben und eine gute Nachhaltigkeitsperformance vorweisen können, mit einer Investition belohnst. So erhöhst du den Druck für andere Unternehmen mitzuziehen, um auch die Chance auf Unterstützung in Form von Investments zu erhalten.



Wenn du mehr zu dem Thema „nachhaltige Forstwirtschaft“ wissen möchtest, dann kannst du dich hier informieren:



Und wenn du Interesse an unserem Angebot für nachhaltige Investment hast, dann besuche unsere „enyway impact“ Seite:


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